Automatische Ressourcenzuteilung mit ACOS PLUS.1


ACOS

Jeder Projektleiter kennt das Problem der Aufgabenverteilung an die einzelnen Mitarbeiter:

Wer muß wann was tun?

Mittels EDV-Unterstützung kann ihm zwar u.U. aufgezeigt werden, wieviel Mitarbeiter, z.B. Programmierer, zu einem bestimmten Zeitpunkt für eine termingerechte Abwicklung benötigt werden, aber die Verteilung auf die einzelnen Personen bleibt ihm überlassen. Gleiches gilt auch für die Maschinenbelegung in der Fertigung..

Deshalb wurde das Projektmanagementprogramm ACOS PLUS.1 um die Funktion der automatischen Ressourcenzuteilung erweitert. Dabei werden die individuellen Mitarbeiter oder Maschinen, die für eine bestimmte Tätigkeit geeignet sind und noch zeitlich zur Verfügung stehen, direkt vom Programm vorgeschlagen.

Der Nutzen für den Anwender:

  • Entlastung der täglichen Arbeit

  • Sicherer und optimaler Einsatz der individuellen Mitarbeiter und Maschinen

  • Schnelle Reaktionsfähigkeit bei Änderungen des Ablaufs, bei Vorziehen von Aufträgen, sowie bei Stornierungen, bzw. neuen Aufträgen

  • Durch die Datenkompatibilität zu herkömmlichen Projektmanagementprogrammen und gängigen Datenbanken entfällt eine aufwendige Neueingabe von Daten.


    Aufgabenstellung

    Ausgangspunkt ist, daß für die Durchführung einer Aufgabe eine vorgegebene Anzahl von Stunden erforderlich ist, bzw. eine vorgegebene Stückzahl zu fertigen ist. Für die Durchführung dieser Aufgabe kommen jeweils verschiedene Personen, bzw. Maschinen in Frage.

    Unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit, welche sowohl die natürliche Leistungsgrenze (z.B. maximale tägliche Arbeitszeit, bzw. maximal Stückzahl pro Tag) wie auch den Einsatz für andere geplante Aufgaben einschließt, ist zu entscheiden, welche individuelle Person (Maschine) nun tatsächlich eingesetzt wird.


    Vorgehensweisen

    Für die praktische Vorgehensweise stehen zwei Ansätze zur Verfügung:

    1. Möglichkeit - Verwendung von Wildcard-Ressourcen

    Bei der Verwendung von Wildcard-Ressourcen werden im ersten Schritt die individuellen Ressourcen, also z.B. die Personen oder Maschinen, so festgelegt, daß deren Qualifikationen mit zum Ausdruck kommen: Für einen Lehrer wären das beispielsweise die Qualifikationen D (für Deutsch) und E (für Englisch) mit der Verfügbarkeit 1 (eine Person pro Tag):

     

    Ausschnitt der ACOS PLUS.1 Ressourcenmaske


    Im zweiten Schritt werden dann die Wildcard-Ressourcen festgelegt. Bei deren Definition kommt nur deren benötigte Qualifikation zum Ausdruck. Für einen Englischlehrer wäre das der Buchstabe E .

    Ausschnitt der ACOS PLUS.1 Ressourcenmaske


    Wird nun für den Englischunterricht ein Lehrer gesucht, gibt man bei der Vorgangsdefinition den entsprechenden Wildcardlehrer an:

     

    Ausschnitt der ACOS PLUS.1 Vorgangsmaske

    Bei Durchführung der kapazitätstreuen Berechnung wird dieser angegebene Wildcardlehrer für diese Unterrichtsstunde durch einen (verfügbaren) tatsächlichen Englischlehrer, z.B. dem Lehrer Meier ersetzt.

     

    2. Möglichkeit - Wahlzuteilung:

    Bei dieser Vorgehensweise werden nur die individuellen Ressourcen, z.B. Fräsmaschine M1, M2, etc. mit ihrer verfügbaren Maximalkapazität definiert.

    Bei der Vorgangseingabe werden die möglichen Maschinen (bzw. Personal) und die insgesamt zu fertigende Stückzahl (bzw. angesetzten Gesamtstunden) angegeben. Der gemeinsame Schlüssel (hier S1) stellt die Verknüpfung zwischen dem Aufwand und den zugehörigen Ressourcen dar.


     

    Mittels der kapazitätstreuen Berechnung wird der angegebene Gesamtbedarf von 650 Einheiten auf die beiden Maschinen gemäß deren Verfügbarkeit verteilt (sowie (gegebenenfalls die Vorgangsdauer ermittelt). Über eine Option kann zusätzlich die Durchführung auf nur eine der beiden Maschinen beschränkt werden.

    Holen Sie sich hier Ihre EXKLUSIV-Demo (doppelte Knotenanzahl gegenüber der normalen Trialversion!).


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